Resekcja glejaków (de)

RESEKTION DES GLIOMS (GLIOBLASTOM)

WAS IST EIN GLIOM?

  • Die Gliome das ist eine Gruppe an Krankheiten, die verschiedene Hirn- und Rückenmarktumore umfasst. Sie entstehen aus den Gliazellen des Hirns und Rückenmarks, die mit den Neuronen zu den Hauptbestandteilen des Nervengewebes gehören. Die Gliazellen üben verschieden Funktionen aus – Ernährungs-, Schutz- und Schildfunktion aus. Jedoch im Gegenteil zu den Neuronen behält die Glia die Fähigkeit zu der Zellteilung, was wiederum zum Risiko führt, dass von den Gliazellen ein Tumor abstammen kann.
  • Die Gliome das sind die häufigsten Hirntumore, die beinahe 80% der intrakranialen Tumore ausmachen. Die Prognose hängt insbesondere vor der Möglichkeit der radikalen Resektion des Tumors ab.

KONTAKT

GLIOMARTEN

Die Einteilung der Gliome berücksichtigt die Art der Zellen, von denen ein Gliom abstammt. Das Gliom kann aus folgenden Zellen herauswachsen:

  • Astrozytomzellen (Glioblastom (Glioblastoma multiforme) anaplastisches Astrozytom, fibrilläres Astrozytom, pilozystisches Astrozytom)
  • Oligodendrozyten (Oligodendrogliom)
  • Auskleidende Ependymzellen (Ependymom)
  • Embryonale Zellen (Medulloblastom) – tritt in der Regel bei Kindern auf.

 

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) teilt die Gliome nach der folgenden Malignität-Graduierung ein:

  • WHO Grad I (pilozystische Astrozytome und Ependymome)
  • WHO Grad II (Ependymome und Oligodendrogliome)
  • WHO Grad III (anaplastische Astrozytome)
  • WHO Grad IV (Glioblastome)

GLIOBLASTOM (GLIOBLASTOMA MULTIFORME)

Das Glioblastom ist der Tumor der Gliazellen (Astrozytom). Es ist der häufigste Typ der Gliome, weil es die Hälfte der Tumore dieser Art ausmacht. Er zeichnet sich durch hohe Bösartigkeit (IV. – die höchste Gradierung) aus. Das Glioblastoma multiforme ist aggressiv – es wächst schnell und nimmt die benachbarten Fragmente des Großhirns ein. In der Regel tritt es in dem Schläfen- und Stirnlappen auf. Tritt es in dem Schläfenlappen auf, kann der Patient depressive und Angstzustände sowie Gedächtnisstörungen haben. Das Glioblastom in dem Stirnlappen wiederum ruft Aggression und Libidoanstieg auf.

Es entwickelt sich am häufigsten in der 5. und 6. Lebensdekade, häufiger bei den Männern. Es macht 17% aller Primärhirntumore aus. Die Prognosen im Falle des Glioblastoms sind sehr schlecht. Nach der Diagnose leben die Patienten im Durchschnitt weitere 12-18 Monate.

DAS GLIOM – DIE SYMPTOME

Die Symptome, welche ein Gliom gibt, sind vor allem von der Lokalisierung des Tumors sowie seiner Größe abhängig. Man spricht von allgemeinen Symptomen, welche praktisch jedes Mal auftreten und durch den erhöhten intrakranialen Druck hervorgerufen sind. Das sind:

  • Kopfschmerzen und –Schwindel,
  • Übelkeit und Erbrechen – besonders morgens,
  • Konzentrationsschwierigkeiten, Gedächtnisstörungen, Demenz,
  • organisches Psychosyndrom – Schwäche der geistigen Fähigkeiten,
  • Epilepsieepisoden,
  • Gehirnödem.

 

Eine weitere Gruppe stellen die fokalen Syndrome dar, die für jede konkrete Lokalisierung des Tumors spezifisch sind. Darunter lassen sich nennen:

  • Gefühlsstörungen und Parese,
  • Sprach-, Hör- und Sehstörungen.
  • Kleinhirnsymptome wie Gleichgewichtsstörungen,
  • Beschädigung der kranialen Nerven,
  • fokale Epilepsieanfälle.

DIAGNOSTIK – STEREOTAKTISCHE BIOPSIE

Die stereotaktische Biopsie ist eine invasive diagnostische Methode, die auf die histopathologische Diagnose erlaubt, damit man möglichst am genausten die Art des Hirntumors identifiziert.

Die Biopsie wird mittels des stereotaktischen Rahmens ausgeführt, der am Kopf des Patienten fixiert wird. Mithilfe einer Software für die Planung und der Untersuchung mit der Magnetresonanz wird der günstigste Weg des Zugangs zu der pathologischen Veränderung bestimmt. Im Nachhinein werden die bestimmten Koordinaten auf dem Rahmen eingestellt. Die Biopsienadel wird über eine kleine Öffnung im Schädel, die nach der Trepanopunktur entstand, gemäß der eingeplanten Trajektorie eingeführt. Dieser Eingriff erfolgt unter der lokalen Anästhesie.

Die diagnostische Effektivität der stereotaktischen Biopsie liegt bei 97%. In den restlichen 3% ist das entnommene Material für die Bestimmung des Charakters der Veränderung zu klein.

RESEKTION DES GLIOMS BEI VITAL MEDIC

Wir führen Operationen der Resektion von Hirntumoren in folgenden Arealen aus:

  • eloquente Areale,
  • Schädelbasis,
  • Kleinhirnbrückenwinkel,
  • Sinus cavernosus,
  • Hirnventrikel,
  • Zirbeldrüse und Insel.

Aus dem Gesichtspunkt des Neurochirurgen ist wichtig, dass während der Operation einiger Arten der Gliome der Patient wach ist. Wenn die Notwendigkeit der Durchführung der Operation im „eloquenten“ Areal des Gehirns besteht, ist das präzise Wissen notwendig, welche Funktion dieser Bereich des Gehirns kontrolliert.

Die Operation mit dem Aufwachen, sog. „awake surgery“ wird zwecks der Kontrolle der neurophysiologischen und neuropsychologischen Funktionen während der Tumorresektion angewendet:

  • Mapping der Sprachregion – Broca-Areal, Wernicke-Zentrum, gebogenes Bündel – obligatorisch bei der Gliomresektion in den o.g. Regionen,
  • Nach Dr. Duffeau – jede Operation im eloquenten Areal erfordert das Aufwachen, auch in der nichtdominanten Hemisphäre,
  • Stimulation der Rinde und der subkortikalen Regionen während der Sprachprüfung – die beste Information über die sichere Resektionsgrenze.

RESEKTION DES GLIOMS BEI VITAL MEDIC

Dank der Zusammenarbeit der Spezialisten aus dem Bereich der Neurochirurgie, Radiologie, Anästhesie, Neurophysiologie und Neuropsychologie haben wir in dem Krankenhaus ein Autorenstandard der Verfahrensweise mit den Patienten vor, während und nach der Operation erarbeitet, um die besten Therapieeffekte zu garantieren.

  • Laboruntersuchungen,
  • Präoperative Untersuchungen durch Fachärzte: Neurochirurgen, Anästhesisten, Psychologen, Physiotherapeuten, Neurologopäden, Onkologen,
  • MRT-Bildgebung direkt vor der Operation mit der Traktographie,
  • Intraoperativ: Neuronavigation mit Traktographie, Tomographie O-Arm, USG, Fluoreszenzmikroskopie
  • Elektrophysiologische intraoperative Beaufsichtigung,
  • Aufwachen: awake-awake-awake oder asleep-awake-asleep,
  • Neuropsychologische intraoperative Begutachtung,
  • Postoperative Beaufsichtigung des Patienten auf der Intensivstation,
  • MRT-Kontrolluntersuchung einen Tag nach der OP,
  • Postoperative Untersuchung durch Fachärzte: Neurochirurgen, Psychologen, Physiotherapeuten, Neurologopäden, Onkologen,
  • Postoperative neurologische Rehabilitation: 2-3 Wochen.

INTENSIV POSTOPERATIVE BETREUUNG

Ein sehr wichtiger Bestandteil der neurochirurgischen Behandlung in unserem Krankenhaus ist die Intensivstation (ICU). Es handelt sich um eine 8-Betten-Intensivstation mit vollem Profil, die vollständig mit medizinischer Überwachung und lebensrettenden Geräten für Patienten in schweren Zuständen ausgestattet ist und von einem erfahrenen Anästhesieteam unter der Leitung eines Facharztes für Anästhesie und Intensivmedizin betrieben wird. Das Vorhandensein der Intensivstation innerhalb der Abteilung für Neurochirurgie garantiert allen Patienten der Abteilung für Neurochirurgie den höchstmöglichen Standard der postoperativen Betreuung und stellt bei Operationen zur Resektion von Hirntumoren oder zur Implantation von Hirnstimulatoren eine obligatorische Stufe der postoperativen Behandlung dar.

THERAPIEERGEBNISSE

Dank der Anwendung des multimodalen elektrophysiologischen und neuropsychologischen Monitorings intraoperativ, des intraoperativen Aufwachens sowie der Traktographie gelingt es dem Operationsteam unter der Leitung von Dr. Witold Libionka die Sicherheit und Radikalität der Resektion zu steigen, was auf folgendes erlaubt:

  • In der Gruppe der Gliome in niedriger Bösartigkeitsgruppe erhöhte sich die Zahl der 5-jährigen Überlebenszeit von 90% bis auf 95%.
  • In der Gruppe der höchst bösartigen Glioblastome erreichte man dank der Durchführung der supratotalen Resektionen mit Folgeradio- und Folgechemotherapie eine signifikante Verlängerung der Überlebenszeit von 12 bis zu 18 Monaten.
  • In ausgewählten Fällen erreichte man die Remission von 3 bis zu 6 Jahren – diese Patienten werden weiterhin beobachtet und sind frei von den Rückfällen.

QUALIFIZIERUNG ZUR OPERATION DER GLIOMRESEKTION

Neurochirurgische Konsultation – Dr. Med. W. Libionka

  • Konsultation kann man im Krankenhaus Vital Medic in Kluczbork oder in Gdansk machen,
  • Konsultation mit Neurologen (ergänzend nach der Konsultation mit dem Neurochirurgen)
  • Konsultation mit dem Spezialisten für onkologische Chirurgie (ergänzend nach der Konsultation mit dem Neurochirurgen).

Bilddiagnostik

  • Untersuchungen mit dem Magnetresonanz (ggf. Computertomographie) mit der höchsten Qualität im Krankenhaus Vital Medic in Kluczbork zwecks der präoperativen Begutachtung des Tumors sowie zwecks der Erfassung der Bilddaten im System für die Neuronavigation und Planung der Resektionsoperation.

AUFENTHALT IM KRANKENHAUS VITAL MEDIC

  • Patientenzimmer 1-2-Personen mit Badezimmer, Kühlschrank, TV und kostenfreiem Internet,
  • Das Krankenhaus verfügt über einen OP-Block, der aus 3 Räumen besteht und über 8-Bett-Intensivstation,
  • Direkt nach der Resektion des Glioms wird der Patient während des Aufenthaltes im Krankenhaus der perioperativen Rehabilitation unterzogen.
  • Der Patient hat die Möglichkeit des Aufenthaltes im Krankenhaus mit einer Begleitperson in einem Zimmer.
  • Für die Patienten aus dem Ausland organisiert das Krankenhaus den Transport des Patienten und der Begleitperson auf dem Weg vom Flughafen, Bahn- und Busbahnhof in den Orten: Wrocław, Katowice, Łódź, Kraków, Warszawa. Vor und nach der operativen Behandlung organisieren wir den Aufenthalt des Patienten im Hotel.

REHABILITATION

  • Die Rehabilitation des Patienten erfolgt gemäß der Empfehlungen im Rahmen der postoperativen Kontrolle.  
  • Das individuelle Rehabilitationsprogramm des Patienten erfolgt im Rahmen von 2-3-wöchigen Rehabilitationsturnussen  
  • Die Rehabilitation kann auf jeder Etappe der Therapie der Krankheit, insbesondere nach der Operation der Resektion des Hirntumors durchgeführt werden.  
  • Während der Rehabilitation hält sich der Patient im Hotel in der Nähe des Krankenhauses auf, wo auch die Möglichkeit des gemeinsamen Aufenthaltes mit einer Begleitperson besteht.

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