Choroba Parkinsona (de)

THERAPIE DER PARKINSON-KRANKHEIT, DES ZITTERNS UND DER DYSTONIE

KONTAKT

ÜBER DIE PARKINSON-KRANKHEIT, DAS ZITTERN UND DIE DYSTONIE

neuronParkinson-Krankheit

  • 0,5-1% der Population zwischen dem 40.-60. Lebensjahr = 70 Tausend Patienten in Polen
  • Symptome:
    • motorische:
      • verbunden mit der dopaminergischen Transmission (Parkinson-Triade)
      • nicht verbunden mit der DA-Transmission (Gehen, Sprechen, Körperhaltung)
      • späte Symptome (Steife Muskeln, Fallen)
      • Medikamentennebenwirkungen (Fluktuationen, Dyskinesen)
    • andere (Geruch- und Geschmacksinn, vegetativen, kognitiven Symptome und Verhaltens- und Schlafstörungen)

Zittern

  • Parkinson-Krankheit: 0,5-1% der Population zwischen dem 40.-60. Lebensjahr = 70 Tausend
  • Essentieller Tremor
  • Zittern im Verlauf der multiplen Sklerose
  • Holmes-Tremor

Dystonie

  • Dystonie bedeutet das Auftreten von unwillkürlichen Bewegungen, die zur Rotation und Krümmung verschiedener Körperteile führen. Aufgrund dieser nimmt der Patient oft eine unnatürliche Körperhaltung an.
  • Die Ursachen der Dystonie liegen in den Störungen der Nervenverbindungen im Bereich von sog. subkortikalen Kernen.

ZENTRUM FÜR KOMPLEXE THERAPIE DER CHOREA HUNTINGTON

  • Erstqualifizierung zu der OP-Behandlung – neurochirurgische Videokonsultation – Dr. med. W. Libionka.
    • Qualifizierung zu der weiteren OP-Behandlung (DBS) und Rehabilitation, darunter:
    • neurologische Konsultation
    • neuropsychologische Konsultation
    • psychiatrische Konsultation
    • Konsultation bezüglich der Rehabilitation
    • neurologopädische Konsultation
    • neurochirurgische Konsultation – Indikation zu der weiteren operativen Behandlung und/oder Reha.
  • Anästhesiologische Erstqualifizierung (bei der Qualifizierung zu dem DBS-Eingriff) – anästhesiologische Videokonsultation

  • BERATUNGSZENTRUM
    • Diagnostik und Überwachung des Verlaufs der Krankheit
    • Programmierung der Arbeit der implantierten Stimulatoren
    • Qualifizierung zu der operativen Behandlung
  • OPERATIVE BEHANDLUNG– Neurostimulation der tiefen Hirnstrukturen (DBS) – stationärer Aufenthalt ca. 5 Tage
    • Prüfung der Qualifizierung zu der DBS-Operation, darunter anästhesiologische und neurochirurgische Konsultation
    • Operation
    • Perioperative Rehabilitation (Physiotherapie und neurologopädische Reha)
  • REHABILITATION
    • Konsultationen in Bezug auf die Planung der Behandlung
    • Individuelle Reha-Programme

INTENSIV POSTOPERATIVE BETREUUNG

Ein sehr wichtiger Bestandteil der neurochirurgischen Behandlung in unserem Krankenhaus ist die Intensivstation (ICU). Es handelt sich um eine 8-Betten-Intensivstation mit vollem Profil, die vollständig mit medizinischer Überwachung und lebensrettenden Geräten für Patienten in schweren Zuständen ausgestattet ist und von einem erfahrenen Anästhesieteam unter der Leitung eines Facharztes für Anästhesie und Intensivmedizin betrieben wird. Das Vorhandensein der Intensivstation innerhalb der Abteilung für Neurochirurgie garantiert allen Patienten der Abteilung für Neurochirurgie den höchstmöglichen Standard der postoperativen Betreuung und stellt bei Operationen zur Resektion von Hirntumoren oder zur Implantation von Hirnstimulatoren eine obligatorische Stufe der postoperativen Behandlung dar.

OPERATIVE BEHANDLUNG

Mechanismus der tiefen Hirnstimulation

  • Direkte Effekte der Stimulation: regionale Depolarisation und Hyperpolarisation der Zellhaut (Axone – die niedrigste Schwelle)
  • Unmittelbare (sekundäre) Effekte: Aktivierung der afferenten Enden – synaptische Effekte (Anregung oder Inhibition der benachbarten Zellen)
  • Kathodische oder zweipolige Stimulation (in Anlehnung an das sofortige Effekt der Neurostimulation in der Parkinson-Krankheit und essentiellem Tremor)
    • 120-180 Hz
  • 5-10 Hz – verstärkt die Symptome
  • 10-50 Hz – keine Besserung

Implantation eines Stimulators

  • Implantation subklavikular / in der Achselgrube
  • Vorbereitung des Endstücks der Mikroelektrode für die Externalisierung
  • Fixierung und Verlegen der Verbindungen

Der Kern der Therapie mit Neurostimulation

Das zurzeit verwendete Gerät ähnelt dem Herzschrittmacher – besteht aus einer Batterie, die mit dem Generator von elektrischen Impulsen verbunden ist, einem Kabel sowie einer Elektrode. Das gesamte System wird subkutan (unter der Haut) implantiert: der Impulsgenerator wird in den meisten Fällen unterhalb des Schlüsselbeins implantiert und mithilfe einer Leitung mit der Stimulationselektrode verbunden, diese Elektrode wird chirurgisch im gewählten Hirnbereich implantiert. Hat die Operation beidseitige Effekte bewirken, so ist die Implantation der Elektroden beidseitig notwendig. Nach dem Einschalten der Stimulation modifiziert der fließende Strom umkehrbar die Aktivität des gereizten Feldes und führt zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit beim Patienten. Die Funktion des Stimulators wird telemetrisch mithilfe eines Steuerelementes reguliert. Heutzutage sind auf dem Markt bereits solche Modelle verfügbar, die das Aufladen der Batterie unter der Verwendung der elektromagnetischen Induktion durch die Haut ermöglichen. Genau diese Art an Apparaten verwenden wir bei der operativen Therapie in unserem Krankenhaus.

Stimulator der Fa. Boston Scientific

Vercise Gevia

Für die Neurostimulation der tiefen Hirnstrukturen wird ein aufladbarer Stimulator des Typs Vercise Gevia verwendet:

  • Ungestörte Funktion sogar 25 Jahre lang ohne die Notwendigkeit des Batterieaustauschs
  • Niedriges Gewicht und kleine Maße des Apparates, der Patient fühlt sich nicht unwohl nach der Implantation
  • Die MR-Untersuchungen können durchgeführt werden
  • Induktionsladen je 1-3 Wochen
  • Kabellose Fernbedienung zur Überwachung der Arbeit des Apparates

Die Anwendung von Richtelektroden für die Elektrostimulation der tiefen Hirnstrukturen erlaubt auf:

  • die Minderung des Energieverbrauchs der Batterie des Stimulators
  • bei aufladbaren Stimulatoren verlängert sich die Arbeitszeit des Apparates zwischen den Ladeintervallen
  • bei nicht aufladbaren Stimulatoren verlängert sich die Arbeitszeit des Apparates bis zum Ersatz des Apparates
  • die Erhöhung der Effektivität der Elektrostimulation dank der gerichteten (im Sektor von 120°) Wirkung auf die gewählten Hirnstrukturen.

Austausch der Batterie des Stimulators

wymiana baterii

  • Die Möglichkeit für das Ersetzen des Stimulators des alten Typs, das nicht aufladbar ist, durch ein modernstes aufladbares Stimulator
  • Niedriges OP-Risiko – es bedarf keines neurochirurgischen Zugangs
  • Zertifizierte Adapter erlauben auf den Austausch früher implantierten Stimulatoren der Hersteller: Medtronic, Boston und Abbott

REHABILITATION BEI VITAL MEDIC

  • Die Patientenrehabilitation erfolgt in Anlehnung an die Empfehlungen aus der komplexen Aufsichtskontrolle sowie das individuelle Rehabilitationsprogramm
  • Das individuelle Rehabilitationsprogramm des Patienten findet im Rahmen von 2-3-wöchigen Turnussen unter der Beteiligung von Physiotherapeuten, Neurologopäden und Neuropsychologen.
  • Die Rehabilitation kann auf jeder Etappe der Behandlung der Krankheit insbesondere nach DBS angepasst werden.
  • Während der Rehabilitation wird der Patient im Hotel in der Nähe des Krankenhauses untergebracht, wo er in einem Zimmer mit einer Begleitperson wohnen kann.

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